Fonds im Fokus

III. Carmignac Patrimoine - das Herz Risikomanagement steht im Mittelpunkt

12.02.2017

Risikomanagement ist die Schlüsselkomponente unserer DNA

Die Fähigkeit, Marktrisiken effektiv zu steuern, ist seit vielen Jahren ein Eckpfeiler des Anlagestils von Carmignac. Diese über die Jahre ausgebaute Fähigkeit wurde erstmals im Jahr 2002 einer Prüfung im großen Maßstab unterzogen, und dann wieder bei vielen Gelegenheiten, darunter im Jahr 2008, als es dem Carmignac Patrimoine* gelang, das Risiko für das Kapital seiner Anleger in äußerst turbulenten Märkten zu mindern. Die im Laufe der Jahre erfolgte Weiterentwicklung von Tools für Risikoanalyse, Risikokontrolle und Risikomanagement bedeutet, dass die Fondsmanager von Carmignac für ihre Arbeit auf ein effektives Instrumentarium zurückgreifen können.

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Unsere Risikomanagement-Philosophie bei Carmignac Patrimoine

Das Management des Marktrisikos ist ebenso bedeutsam wie komplex. Ein klassischer Fehler bestünde darin, der Verringerung von kurzfristiger Volatilität eine solch hohe Priorität einzuräumen, dass langfristige Chancen außer Acht gelassen würden. Ein angemessenes Risikomanagement zielt darauf ab, langfristige Performancefaktoren intakt zu lassen und je nach den Entwicklungen der Risikokurve zu entscheiden, sie vorübergehend abzusichern oder nicht.

Dies ist seit mehr als 25 Jahren unsere Managementphilosophie.

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Unser vielfältiges Risikomanagement

Risikomanagement ist ein weit gefasster Begriff. Es zielt nicht nur darauf ab, Rückschläge abzumildern, sondern auch darauf, unterschätzte Performancefaktoren zu erfassen. Zunächst ist ein ausgewogener und rigoroser Portfolioaufbau von entscheidender Bedeutung, um turbulente Zeiten zu überstehen. Gestützt auf Beiträge unseres Cross-Asset-Teams, mit einer einzigartigen Kombination von Know-how (fundamentale, quantitative und technische Analyse) und mit unterschiedlichen Zeithorizonten arbeitend, streben wir die Optimierung unserer makroökonomischen und quantitativen Ansätze an, um einen soliden Portfolioaufbau zu erreichen.

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Portfolioaufbau bedeutet, den angemessenen Anlagestil für jedes Marktumfeld entsprechend der Position im globalen Investitionszyklus zu ermitteln. Portfolioaufbau besteht auch darin, die Robustheit des Portfolios durch laufende Simulationen und Stressszenarien zu testen. Das Investieren in Unternehmen, die selbst flexibel sind, also Cash generieren und eine solide Bilanz aufweisen, gehört ebenfalls zum Risikomanagement durch Titelauswahl.

Entsprechend der Risikoasymmetrie und potenziellen Marktschwächen steuern wir dann das direktionale Risiko durch Aktien-, Zins- und Währungsniveaus. Unser Wissen über derivative Instrumente versetzt uns in die Lage, Entscheidungen im Hinblick auf Absicherungen wirksam umzusetzen. Diese „Versicherungspolicen“ verursachen mitunter Opportunitäts- oder explizite Kosten, können jedoch einen erheblichen Beitrag zur Performance leisten, wenn die von uns ermittelten Risiken eintreten.

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Risikomanagement erfordert oft Verfahren, die für sich genommen einfach sind, aber deren technische Umsetzung ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist. Dazu gehören beispielsweise ein optimales Management von Long-/Short-Positionen zur Generierung von Alpha bei geringem Marktrisiko, Barbell-Positionen (Gleichgewicht zwischen Überzeugungen mit hohem Potenzial, die aber zugleich volatil sind, und Anlagen mit niedriger Rendite, die aber sehr stabil sind), im hohen Maße dekorrelierte Anlagen, relative Strategien auf unterschiedliche Segmente der Renditekurve oder Strategien der Währungsdiversifikation.

Der Mensch bleibt die schönste aller Maschinen

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